Ausgeblüht? Katze und Pflanzen

 

 Katze da- Pflanzen weg?

Das ist die Frage, die sich uns heute stellt. Ist diese Kombination gänzlich unmöglich? Wir können beruhigen: Das eine schließt das andere nicht aus und vor ein Ultimatum á la „die Katze oder das Grün“ wird man Gott sei Dank in den wenigsten Fällen gestellt ;). Dennoch gilt wie in jeder guten Beziehung: Ohne Kompromisse geht’s dann doch nicht ganz.

Giftige Pflanzen raus!

Doch was heißt das jetzt konkret, wenn Katze und Pflanzen zusammenkommen sollen? Für Katzenbesitzer mit grünem Daumen oder vor allem jene, die es noch werden möchten, gilt prinzipiell: Wenn die Katze in den 4 Wänden Einzug hält gilt erst einmal: Sicher ist sicher. Weiß man nicht, wie sich Katz und Grün vertragen, sollten dringend zunächst vor allem jegliche giftige Pflanzen weichen. Und das sind eine ganze Menge! Dazu gehören beispielsweise jene mit harmlos klingenden Namen wie Orchidee oder Weihnachtsstern, um nur Beispiele zu nennen. Die Pflanzenarten hier aufzuzählen würde vermutlich den Rahmen sprengen, daher haben wir euch einige in einem separaten Beitrag  über giftige Pflanzen aufgelistet. Um aber noch ein paar Namen der Gängigsten zu nennen: Buchsbaum, Christrose, Oleander oder auch das im Frühling beliebte Maiglöckchen gehören dazu. Also, Augen auf beim Pflanzenkauf.

Nun aber zurück zur Katze: Zieht diese bei euch ein oder habt ihr die Reaktion der felligen Familienmitglieder auf Grünzeug bislang noch nicht getestet, so gilt es, genau zu beobachten:

  • Was passiert, wenn Katze und Pflanze in einem Raum sind?
  • Wie interessiert ist sie und das Wichtigste:
  • Vergreift sie sich an Blättern oder knabbert sie diese gar an?

Das alles gilt es über einen längeren Zeitraum bei ungefährlichen Gewächsen zu beobachten. Es gibt Katzen, die Zimmerpflanzen so interessant wie Bewohner der Antarktis einen Kühlschrankanbieter finden, andere wiederum können garnicht genug bekommen vom satten Grün. Unsere drei gehören zum Glück zur ersteren Sorte und finden z. B. die Orchideen extrem uninteressant. Orchideen? Sind die nicht giftig? Ja, doch zum einen stehen sie bei uns an keinem attraktiven bzw. einem katzensicheren Platz für die Tiere und zum anderen haben wir die Fellnasen langfristig beobachtet und absolut ausgeschlossen, dass Kostproben genommen oder in sonstiger Weise eine Bearbeitung der blühenden Pracht erfolgt ;). Zudem haben unsere Katzen genug Beschäftigungsmöglichkeiten, sodass sie nicht vor Langeweile auf dumme Ideen kommen ;). Wir haben allerdings auch Grünkram direkt auf dem Boden stehen. Hier ist uns das dann doch zu heikel. Doch davon trennen muss man sich trotzdem nicht. Die Lösung?

Blogkatzen-Mini-Gewächshaus

Mini-Gewächshäuser. Hübsch anzusehen und relativ katzensicher ;). Diese gibt es schon für kleineres Geld z. B. bei IKEA, wobei diese Variante doch etwas instabil zu sein scheint. Jenes von DEPOT ist teurer, aber verfügt definitiv über eine vertrauenswürdigere Konstruktion. Nach einem Langzeittest können wir das allen Pflanzenfans wärmstens empfehlen. Die Investition lohnt sich und es nimmt  bei den typischen 5-Minuten auch garantiert nichts Schaden ;). Wenn’s eure Katze dann aber einfach doch nicht lassen kann: Versucht es doch mal mit Katzengras. Dies könnte sie auf andere Gedanken und von den Pflanzen weg bringen.

Katzensichere Pflanzenplätze

Ansonsten könnt ihr alternativ selbstverständlich den Standort der Pflanzen in einem katzensicheren Raum wählen, sodass diese für euren vierbeinigen Mitbewohner unerreichbar ist. Auch Blumenampeln oder Töpfe, welche an der Wand aufgehängt werden können oder auch Balkonkästen zur Außenseite des Fensters können gefahrlos bepflanzt werden.

Damit wünschen wir euch noch einen grünen Tag

Diana

Hinweis: Der Beitrag enthält Partner-Links.

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