Katze vermisst – was tun, wenn die Katze entlaufen ist?

Schwarze Katze auf Treppe

Der Horror für jeden Dosenöffner, das Szenario, welches nie eintreten soll: Die Katze ist weg. Für uns ist dieser Albtraum vor einigen Tagen Wirklichkeit geworden, denn unser Zorro war weggelaufen. Wie das passieren konnte und was du in so einem Fall, der hoffentlich bei dir nie eintritt, tun kannst, berichten wir dir aus erster Hand.

Dass Katzen vermisst werden, kommt leider viel zu oft vor. Im Netz stößt man bedauerlicherweise auf zahllose Anzeigen zu Miezen, die in ihrem Zuhause sehnlichst erwartet werden. Dabei gibt es grob zwei Fälle zu unterscheiden: Wohnungskatzen, die weggelaufen sind oder Freigänger, die nicht nach Hause kommen.

Wenn Samtpfoten, die in reiner Wohnungshaltung oder mit gesichertem Freigang leben entlaufen, ist die Alarmstufe rot: Sollten diese ausbüxen, besteht direkter Handlungsbedarf. Bei Freigängern gestaltet sich der Prozess oft etwas langsamer, teilweise auch berechtigt. Denn nicht immer ist Gefahr im Verzug, wenn eine Katze nicht zu gewohnter Zeit vom Streifzug zurückkehrt- manches Mal gönnt sich diese durchaus eine Extrarunde und Sorgen sind nicht nötig. Wenn jedoch die Zeit des Fernbleibens ungewöhnlich lange ist und der fellige Mitbewohner ganz untypischerweise gar über Nacht oder einen Tag weg bleibt, sind auch hier langsam aber sicher Suchaktionen von Nöten. Hier gilt es natürlich im Einzelfall zu entscheiden, denn jede Katze ist anders und der Besitzer kann natürlich am besten einschätzen, was typisch für seine Mieze ist. Ist letztere eher freiheitsliebend und nimmt es mit den gewünschten Timings eh nicht so genau und gönnt sich des Öfteren auch mal tagelange Kurzurlaube oder wäre es undenkbar, dass sie wie Kater Garfield im Film ihre abendliche Lasagne einmal auslässt (im übertragenen Sinn ;)). In jeden Fall möchten wir euch im Fall der Felle, äh Fälle, weiterhelfen und berichten, was ihr tun könnt.

Katze vermisst – keine Panik!

Ob nun Freigänger oder Wohnungskatze: Bei einer Suchaktion gilt zunächst als oberstes Gebot „Ruhe bewahren“. Wir geben zu, das ist natürlich nicht immer einfach, aber auch wir haben uns in dem Moment schwer zusammengerissen, denn es hilft keinem weiter, in Panik auszubrechen – weder dir, noch der Katze. Ist sie erst kürzlich verschwunden, lohnt es sich, direkt in der Umgebung die Suche zu beginnen.

Organisierte Suche vermissten Katzen

Dazu kann es hilfreich sein, Suchteams aus Freunden, Familie und Co. zusammenzustellen. Wichtig: Organisation und kurze Vorbereitung ist alles. Einer der Halter sollte unbedingt die Suche koordinieren und die einzelnen Helfer nach Gebieten aufteilen, damit ein möglichst großer Radius erfasst wird. Bevor es losgeht, weist der Organisierende bzw. der Katzenbesitzer in jedem Fall die Suchenden kurz ein: Was ist typisch für die Katze? Versteckt sie sich gerne z. B. unter Büschen, Autos, ist eher ängstlich und bleibt im Versteck oder ist sie neugieriger, lässt sich locken, geht auch gerne entgegen, wenn ihr etwas interessant erscheint? Wie sieht die Umgebung aus – wo sind gute Versteckmöglichkeiten, die man vielleicht auf den ersten Blick nicht sieht? All diese Infos können später für die Suche hilfreich sein. Gebt außerdem allen, die unterstützen, eure Handynummer als Leitstelle und richtet am besten eine Whatsapp-Gruppe ein, um leichter zu kommunizieren.

Rufen oder nicht?

Wenn die Suchtrupps unterwegs sind, sollten diese je nach Wesen der Katze vorgehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass vor allem Katzen aus Wohnungshaltung von den äußeren Reizen überfordert sind und nicht auf Rufe Fremder Zugehen würden. Daher würden wir empfehlen, den Helfern maximal eine Leckerliverpackung oder Futterschüssel mitzugeben, um mit dieser typische Geräusche zu machen, die die Katze kennt, also z. B. Rascheln oder Ähnliches. Ein Rufen der Katze sollten nur die nahestehenden Personen aktiv durchführen, da auf bekannte Stimmen am ehesten eine Reaktion zu erwarten ist.

Katze im Garten mit Blume

Mehrere Prozessstufen

Ihr solltet euren Suchprozess nach der vermissten Katze in mehrere Abschnitte gliedern. Zu Beginn, direkt nachdem die Katze entwischt ist, kann es hilfreich sein, wenn alle Personen, also auch alle Familienmitglieder, die mit dem Tiger im Haushalt leben, ausrücken und suchen. Ist nach einer ersten Phase kein Erfolg erzielt, sollte einer der Katzenbesitzer zur Wohnung oder dem Haus zurückkehren und sich um die nächsten Steps kümmern.

Suchplakate

Auch wenn es schwer fällt, nicht aktiv draußen mit zu suchen, ist dieser Part ein unglaublich wichtiger, den unbedingt eine der Bezugspersonen der Katze übernehmen sollte: Suchmeldungen erstellen. Zunächst ist es am hilfreichsten, ein einfaches Suchplakat über Word zu erstellen. Die Halter kennen dabei ihre Katzen am besten. Dabei sollten folgende Informationen enthalten sein:

  • Auffällige Überschrift „Vermisst“ oder „Gesucht“
  • Name der Katze
  • Fotos der Katze, auf denen sie möglichst gut und von allen Seiten zu sehen ist
  • Datum und Uhrzeit, wann die Katze weggelaufen ist
  • Beschreibung der Katze, sowohl optisch wie auch charakterlich
  • Besondere Merkmale z. B. typische Fellzeichnung hervorheben
  • Hinweis, wie mit der Katze umzugehen ist: Nicht versuchen zu fangen, wenn sie sehr ängstlich ist und nur den Halter verständigen oder aber versuchen anzulocken, da sie zutraulich ist etc.
  • Hinweis an die Nachbarn und die umliegenden Bewohner, unbedingt Kellerräume, Gartenhäuser oder auch den Garten mit Büschen oder Hecken zu durchsuchen und zu schauen, ob die Katze evtl. versehentlich irgendwo eingesperrt wurde
  • Info, ob die Katze kastriert ist oder bei TASSO registriert
  • Deine Kontaktdaten zum Abreissen unten auf dem Aushang

Drucke 10-20 Exemplare der Plakate und hänge sie auf. Wichtig: Am besten in Klarsichtfolien einpacken, damit sie nicht beim ersten Regen unleserlich sind. Beim Aufhängen gilt: Hänge sie möglichst an öffentliche und belebte Plätze, dort aber nur an Laternenmaste o. ä. und nicht bei Privatgrundstücken oder Geschäften aufhängen. Bei letzteren immer den Inhaber fragen, bevor man etwas aufhängt.

TASSO

Ein ganz wichtiges Stichwort. Das gilt für alle Katzenbesitzer, egal ob Wohnungshaltung oder natürlich unbedingt auch Freigangskatzen. Die Katze muss gechippt sein UND bei TASSO registriert, damit sie identifiziert werden kann, falls genau solch ein Fall, wie oben geschildert, eintritt und die Katze vermisst wird.

Hierbei handelt es sich um einen sehr kleinen Mikrochip, der dem Tier unter die Haut eingesetzt wird und mittels eines Lesegerätes können z. B. Tierheime, Tierärzte etc. damit die Katze identifizieren und darüber den Halter ausfindig machen. Was leider immer wieder passiert: Die Katze ist zwar gechippt, aber nicht registriert. Dieser letzte, so wichtige Schritt macht erst das Aufspüren des Halters möglich, wenn eine Katze gefunden wird. Daher gilt: Melde deine Katze nach dem Chippen bei TASSO mit all deinen und ihren Daten an. Dort kann dann nicht nur, falls die Katze aufgefunden und der Chip gelesen wird, festgestellt werden, dass du der Halter bist, sondern du kannst dort im Falle des Verschwindens der Katze ebenfalls eine Suchmeldung aufgeben und zusätzlich wird die Katze so auch noch auf der Website von TASSO platziert. Weiterhin übersendet TASSO dann auch noch ein Suchplakat, welches du natürlich auch aushängen kannst. TASSO leistete an der Stelle übrigens tolle Arbeit und wir ziehen den Hut. Unterstützt dort auch gerne mit einer Spende. Die Organsiation ist 365 Tage im Jahr besetzt und immer für euch da- wenn das mal nichts ist!

Soziale Medien

In digitalen Zeiten können wir außerdem unbedingt empfehlen, deine entlaufene Katze auf Facebook zu teilen – natürlich zunächst auf deinem eigenen Profil mit der Bitte, die Meldung zu teilen. Dann gibt es beinahe in jeder Region in Deutschland spezielle Gruppen für vermisste oder gefundene Tiere, in den du ebenfalls deine Meldung veröffentlichen kannst. Außerdem helfen auch oft die allgemeinen Gruppen einzelner Orte/Städte und du kannst hier ebenfalls publizieren. Lese aber bei letzteren vorher lieber nochmals die Gruppenregeln, denn nicht in jeder ist dies gewünscht.

Suchanzeige Katze

Zusätzlich kannst du auch noch das Posten in der Facebookstory vornehmen. Außerdem kann bei deinen Beiträgen die Standortfunktion helfen.

Zu guter Letzt kannst du auch Instagram nutzen, aber das ist nur empfehlenswert, wenn du eine einigermaßen große Reichweite hast. Hier kann sowohl ein Posting mit Standortangabe als auch die Story helfen.

Abschließend nutze auch Whatsapp: Kopiere dir deine Meldung und auch die Bilder deiner Mieze und bitte Freunde, die in der Nähe wohnen, Ausschau zu halten oder eventuell auch weitere Freunde oder Bekannte zu informieren, die dort wohnen.

Weitere Stellen informieren

Zusätzlich empfehlen wir, den örtlichen Tierschutz bzw. das Tierheim zu kontaktieren, sodass sich dieses ggf. bei dir meldet, falls ein Fund erfolgt. Außerdem kannst du die Information an deinen Tierarzt weitergeben. Unserer hat beispielsweise auch ein schwarzes Brett für Aushänge. Außerdem: Die örtliche Polizeidienststelle erhält manches Mal auch Meldungen zu Fundtieren, also vielleicht auch hier einfach mal nachhören.

Vermisste Katze: Unser wertvollster Tipp zum Suchvorgehen

Nun folgt noch der für uns wichtigste bzw. entscheidende Tipp für deine Suche: Wenn du unterwegs bist, um deine Katze zu finden, gehe wie folgt vor: Rufe ihren Namen oder verwende Laute zum Anlocken, die du gewöhnlich auch einsetzt- und das mehrmals. Warte dann unbedingt mehrere Minuten an einem Ort, ob du eine Reaktion hören kannst oder etwas siehst, bevor du weitergehst. Denn in dem Fall, dass deine Katze dich hört, hat sie so genug Zeit, in deine Richtung zu komme und sich ggf. ein Herz zu fassen, um zu antworten. Dieses Vorgehen solltest du nach Möglichkeit am besten in unmittelbarer Umgebung zu deinem Zuhause anwenden. Wenn du dies weit weg von daheim versuchst kann es passieren, dass du die Katze so unabsichtlich weiter weg lockst. Gerade kurz nach dem Verschwinden, wenn die Katze womöglich noch nicht so weit gekommen ist, ist das unbedingt zu empfehlen. Nach einem Tag oder einigen Tagen kannst du natürlich auch in weiterer Entfernung nach ihr rufen. Denk dran: Bleibe wirklich einige Minuten am selben Ort und habe dort etwas Geduld, bevor du weitergehst.

Futter aufstellen

Hilfreich kann es sein, die Katze mit bekanntem Futter anzulocken. Stelle dies in der Nähe eures Wohnortes bzw. auf eurem Grundstück auf, sofern möglich, oder streue auch einige Leckerlies aus.

Nachbarn befragen

Ein bisschen Klinken putzen kann helfen: Gehe aktiv auf deine Nachbarn zu und bitte sie, in ihren Kellerräumen, Gärten, Schuppen oder Scheunen zu schauen. Am besten wäre es, wenn du sie dabei begleiten könntest, da so die Chance höher ist, dass Mr oder Mrs Miez aus ihrem Versteck heraus kommt. Hier gilt, ganz nach Hausierermanier: Fuß in die Tür und lass dich nicht abwimmeln, schließlich geht es um deinen Flauschball.

Katze im Grünen

Tagsüber oder nachts suchen?

Natürlich sucht man zunächst unmittelbar, nachdem die Mieze verschwunden ist. Wenn der Zeitraum nach dem Verschwinden länger wird und du wählen musst, dann versuche immer zu Dämmerungszeiten, also morgens oder abends, wenn Katzen besonders aktiv sind, zu suchen. Wechsele auch mal durch: Geh gern auch einmal tagsüber zu verschiedenen Uhrzeiten, sofern sich die Suche über mehrere Tage erstreckt. Auch kann es helfen, nachts loszugehen, da die Chance, dass sich die Katze heraustraut, bei ruhiger Umgebung höher ist. Natürlich ist die Sicht dann schlechter: Schwarze Katze in schwarzer Nacht, wie bei uns, ist natürlich schon eine Herausforderung. Zum Glück leuchten im Taschenlampenlicht die Zombieaugen hervorragend rot beim Anstrahlen ;).

Gutes Stichwort- kleines Schwarzes:

Was war nun los bei uns?

Katze auf Wiese

Wir gehen mit den Jungs ja regelmäßig Gassi und auch täglich in den Garten und das bislang ohne Probleme: Keine Anstalten auszubrechen und entspanntes Freiheitsfeeling. An besagtem Tag waren wir wieder bei Dämmerung innerhalb des eigentlich gesicherten Grundstücks. Eigentlich, weil Zorro im Jagdeifer dann doch einen Spalt unter dem Tor als Tor zur Freiheit für sich entdeckt hat. Jagdmodus an, Hirn aus. Bis wir folgen konnten und aufgeschlossen hatten, war er bereits weg und wir konnten nicht sehen, in welche Richtung er ausgebüxt war. Wir haben uns direkt aufgeteilt und auf die Suche begeben und diese dabei auf oben genannte Tipps gestützt. Diese sind tatsächlich in der Extremsituation erprobt und haben sich für uns bewährt. Nach einem ersten, nicht erfolgreichen Suchlauf bin ich dann wieder zurück nach Hause und habe mich um Suchplakate und Suchmeldungen auf den sozialen Netzwerken gekümmert: Die Grafiken dazu sind nicht schön, aber selten – wobei, auch das nicht leider, denn es gibt gefühlt viel zu viele Suchmeldungen von vermissten Katzen :(.

Bei den Grafiken/Bildern geht es in so einem Fall aber einfach nur um schnelle Umsetzung und um Auffälligkeit: Ein großen, rotes „Vermisst“ auf den Fotos kann zusätzlich nochmal Aufmerksamkeit erzeugen. Das Tolle: Viele hilfsbereite Tierfreunde sorgen im Netz für eine große Reichweite und wir waren total dankbar, selbst um 1 Uhr nachts noch liebe Menschen zu finden, die kräftig teilen. Danke dafür. Denn selbst, wenn diese nicht in der Nähe wohnen: Vielleicht kennen sie wiederum Leute, die Leute kennen…ihr wisst ja ;). Nachdem wir das Organisatorische erledigt hatten und zum Aufhängen der Plakate draußen unterwegs waren habe ich dann um 2 Uhr nachts nochmals Simba mit nach draußen genommen, da bei uns um diese Uhrzeit absolute Funkstille auf den Straßen herrscht.  Die Entscheidung war bewusst getroffen, da Tiere oftmals eine Unterstützung bei so etwas sein können. Simba kam dabei freiwillig mit und ich ließ ihn an der Leine frei entscheiden, in welche Richtung er laufen würde und beobachtete dabei ganz genau die Körpersprache und wohin es ihn zog.

Katze mit Geschirr

Wir riefen weiterhin nach Zorro und erhielten endlich erste Lebenszeichen und einzelnes Miauen mit langen Pausen dazwischen. Zu lokalisieren, wo genau es herkam, war durch einen Hall zwischen den Gebäuden und weitläufigen Gärten äußerst schwierig, aber dennoch waren wir voller Hoffnung durch das erste Lebenszeichen.

Wir suchten im Akkord in der Umgebung und riefen immer wieder und bekamen nach Minuten immer öfters ein Miauen als Antwort und liefen daher weiterhin in diesem Bereich herum, bzw. einer von uns blieb an einem fixen Ort und der andere suchte im Gebiet, in dem wir ihn vermuteten. Schließlich folgte Zorro wohl immer weiter unseren Rufen und nach qualvollen Stunden der Ungewissheit tauchte er aus der Nacht heraus auf einmal auf der anderen Seite eines Zaunes in dem Garten, für den sich Simba so begeisterte, vor uns auf und kam direkt auf uns zugelaufen. Vermutlich war der Schlag vom Stein, der uns vom Herzen viel, in dem Moment so laut, dass ihn jeder von euch hören konnte, egal wie weit entfernt. Wir konnten den Zaun schlussendlich ein Stück hochbiegen, da er nur aus leichtem Metalldraht bestand und Zorro krabbelte direkt in unsere Arme. Wie glücklich wir waren, lässt sich nicht in Worte fassen. Wir haben den kleinen Ausreißer dann freudig und erleichtert begrüßt und man merkte auch ihm die Erleichterung an, aber auch, dass ihn diese wenigen Stunden bereits sehr geschlaucht hatten. Sein Puls war hoch und die erste Zeit nach dem Eintreffen daheim war er sehr aufgedröselt und musste sich sortieren. Hier haben wir ihm einfach auch die nötige Ruhe gegönnt und er ist natürlich nun wieder ganz der Alte und scheint das Sonntagsschläfchen auf „seinem“ Sofa heute besonders zu genießen ;).

Abschließend lässt sich sagen: Nobody is perfect. Haben wir uns Vorwürfe gemacht? Ja. Aber so etwas kann eben passieren und manche Dinge muss man leider auch durch schmerzliche Erfahrung lernen. Wir sind sehr froh über dieses Happy End und ziehen für uns das Learning, dass Vertrauen in Tiere gut ist, Kontrolle aber doch besser und Katze bleibt eben Katze. So heißt es für uns, den gesicherten Bereich eben noch besser zu überprüfen und abzusichern und künftig werden die Jungs auch immer Geschirr und Leine tragen, auch im Garten. Bitte verurteilt niemanden, der seine Katze/seinen Hund/sein Tier vermisst, ihr kennt die Geschichte dahinter in den Fällen nie genau und die Tierbesitzer leiden hier bereits genug unter der Extremsituation, da ist Verurteilung keine Hilfe. Teilen oder suchen helfen, das ist das was zählt und auch so toll ist am Netz: Wenn es darauf ankommt und eine Katze vermisst wird, ist es schön zu sehen, wie Tierfreunde zusammenhalten. Danke euch!

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4 Gedanken zu „Katze vermisst – was tun, wenn die Katze entlaufen ist?

  1. Sabrina Zimlich

    Zum Glück ist Zorro wieder wohlbehalten aufgetaucht. Ich weiß auch noch als Tiffy in der alten Wohnung das erste Mal ausgebüxt war. Je mehr wir gerufen haben desto schneller ist sie gefilzt, die Strolchine. Glücklicherweise ist sie nach ner viertel Stunde wieder alleine angetrabt gekommen. Was war ich aufgeregt.
    Samson hatte sich dann mal durch einen schmalen Spalt davon gemacht. Hätte nie gedacht, dass der Speckbär sich so schlank machen konnte. Ihn hatten wir dann auch unterm Zaun wieder zurück holen müssen. Wie ihr Zorro. Aber immerhin hatte ich den Samson immer im Blick und locken können.
    Zorro war ja anscheinend sehr lange weg. Ich möchte das echt nicht erleben….

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    1. Blogkatzen Beitragsautor

      Hi liebe Sabrina, danke dir, wir sind auch ganz ganz froh, dass es trotz allem noch relativ schnell ging bei Zorro und er wohlbehalten zurück ist. Das kann ich so gut verstehen und man ist so erleichtert, wenn sie dann doch mehr oder weniger fix wiederkommen. Die kleine Tiffy hat’s auch faustdick hinter den Pelzöhrchen 😀 .

      Waren auch heilfroh, dass Zorro dann auch auf die Rufe gute reagiert hat dann als die erste Angst überwunden war. Und wir dachten auch niemals, dass unsere sich über den Spalt davon machen – die passen auch überall durch gefühlt anscheinend :D. Aber wenn man sie im Blick hat geht’s ja noch – schlimm ist, wenn man erstmal keine Spur hat wie bei uns. Aber letztendlich kennt man seine Katze und in der Regel finden sie auch gut zurück und kommen oft nicht weit. Zorro war dann letztendlich 3 h in der Nachbarschaft unterwegs und war dann sichtlich froh, als er wieder daheim war ;). Die ersten Tage jetzt war er auch vorsichtiger aber mittlerweile geht er auch wieder mit uns raus und hat den Schreck wohl verdaut ;). Liebe Grüße, Diana und die Katerchen

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  2. Martina Krüger

    Wie schön, dass Ihr Zorro so schnell gefunden habt! Solche Sachen sind wirklich sehr nervenaufreibend…

    Unser alter Kater war damals ganze 4 Tage verschwunden. Er war dort, wo ihn niemand vermutet hätte: bei Nachbarn auf dem Dachboden eingeschlossen! :-/ Zum Glück hatte er alles trotzdem gut überstanden!

    LG
    Martina und die Katzenmädchen

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  3. Blogkatzen Beitragsautor

    Hi Martina, hi ihr Mädels :), wir sind auch total happy und erleichtert, dass es nur 3 h Stunden waren, die wir bangen und zittern mussten. 4 Tage ist ja auch Wahnsinn und dann auch noch im Dachgeschoss. Wie er das so unbeschadet überstanden hat – einfach unglaublich, was Katzen alles leisten können in Extremsituationen. Toll, dass ihr ihn dann wieder wohlbehalten zurück hattet, wie wir Zorro. Sind wirklich sehr sehr froh. Danke für dein Feedback und die lieben Worte 🙂 Lieben Gruß, Diana und die Jungs

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